sabine/ November 24, 2013/ Allgemeines

Vom 4. bis 6.12. ist es wieder soweit, in Berlin findet die ONLINE EDUCA statt. Diese internationale Konferenz, die seit 19 Jahren(!!)  jährlich stattfindet, gehört zu den einflussreichsten E-Learning Konferenzen. Im Gegensatz zu ähnlichen Konferenzen, die stärker den deutschen E-Learning Sektor im Blick haben, sind die Themen der internationalen Konferenz etwas anders ausgerichtet. Zwar kommt man auch hier um das Thema MOOCs nicht drum herum, aber es gibt noch viele andere spannende Themen.

Die ONLINE EDUCA ist immer wieder gut für neue Anregungen und Ideen, die dann wieder in die tägliche Arbeit einfließen können. Dabei geht es gar nicht darum einzelne Aspekte genau nachzumachen oder mit vielen internationalen Teilnehmern Kooperationen zu initialisieren. Häufig reicht es schon aus, die vielfältigen (internationalen) Perspektiven wahrzunehmen, die im E-Learning Alltag manchmal auf der Strecke bleiben und einzelne Aspekte in die eigene Arbeit zu übernehmen.

Besonders spannend finde ich dieses Jahr die Beiträge von Gilly Salmon, die einen Pre-Konferenz Workshop zum Thema „The key to active online learning design“ anbietet, die Session „Serious Games in your classroom“ sowie die Session „Tablets: Tools That Make Learning Fun.“

Aber es gibt auch einen Kritikpunkt. Die Größe der Konferenz ist gleichzeitig ihr Nachteil. Bereits in den letzten Jahren führte dies zwar zur einer Fülle von Vorträgen und Workshops, da es aber keine spezifische Buchung von Einzelvorträgen gibt, sind manche Sessions dermaßen überlaufen, dass es absolut keinen Spaß macht stundenlang im Stehen zuzuhören. So kann es passieren, dass man an einem interessanten Beitrag nicht teilnimmt, da einfach kein Platz mehr im Raum ist.

Trotzdem eine klare Empfehlung für die ONLINE EDUCA :-).

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